Freuen Sie sich auf ein neues Abenteuer unserer fuenf Freunde. Dieses Mal sind sie zu sechst unterwegs. Ihr Ziel: Der Wasservulkan, der einst die Hauptstadt Guatemalas unter Wasser setzte und die Menschen zwang – soweit sie denn ueberlebten – an einem anderen Ort neu zu beginnen. Noch heute ragt der Vulkan majestaetisch am Horizont hinter den Postkartenmotiven der “Antigua Guatemala” hervor…
¿Se alegrarían de una nueva aventura de nuestros cinco amigos? Esta vez son seis en camino. Su destino: El Volcán de Agua, que hace mucho tiempo, por una fractura del cráter que contenía agua, inundó la entonces capital de Guatemala obligando a los supervivientes a trasladarse a otro lugar para comenzar de nuevo. Todavía hoy se alza el volcán majestuosamente sobre el horizonte tras las diferentes vistas de Antigua en sus postales…
Der Wasservulkan stellt aktuell keine Gefahr mehr da. Man kann ihn auf einem idyllischen Weg in vier bis fuenf Stunden erklimmen, oben sein Lagerfeuer anzuenden und aus dem Zelteingang heraus Sonnenunter- und –aufgang genieszen. Mann muss nichtmal eigenes Feuerholz hoch tragen, sondern kann es direkt vor Ort kaufen.
Unsere sechs Freunde planten genau dies: ein gemuetlicher Abend im Schein des Lagerfeuers, Musik, Geschichten, Bratwurst… Doch so einfach war es dann doch wieder nicht. Als sie endlich oben ankamen, war niemand mehr in der Stimmung fuer Musik oder Geschichten. Viel wichtiger war Waerme und das beruhigende Gefuehl nicht gestorben zu sein.
Gegen 15:00 h hatten sie den Aufstieg begonnen. Sie marschierten auf einem kleinen Pfad, der immer mal wieder einen breiten Weg ueberquerte, der sogar befahrbar war (allerdings nur mit einem Geep mit Allradantrieb). Zwei von ihnen hatten den Vulkan schon einmal bestiegen. Sie konnten sich zwar nicht daran erinnern, dass man den Vulkan sogar mit dem Auto erklimmen konnte, aber es erschien ihnen eine gute Neuigkeit, die sie nicht weiter zu beunruhigen brauchte. Der kleine Weg, dem sie folgten, traf immer wieder auf den befahrbaren und schien nicht so viele ueberfluessige Kurven wie dieser zu machen, so dass sie gluecklich waren, ihn gefunden zu haben.
Gegen 17:00 h begann es langsam dunkel zu werden. Die Freunde beschleunigten ihre Schritte, um nicht voellig im Dunkeln oben anzukommen. Sie liefen und scherzten, sprachen ueber ihr Abenteuer auf dem Vulkan Pacaya zwei tage vorher, ueber ihren Ausflug an den Strand und die leckeren Gambas mit Knoblauch, die sie dort gegessen hatten.
Um 19:00 h legten sie auf einer Lichtung eine kleine Pause ein. Ueber ihnen schrie ein Affe, im Geaest knackte es. Unterwegs hatte ihnen ein entgegenkommender Reiter gesagt, dass es heute oben kein Feuerholz zu kaufen gebe. Es werde immer nur am Wochenende verkauft. Deshalb machten sich die Freunde auf die Suche nach trockenem Holz, das sich zwei von ihnen, Gabriel und Felipe, auf den Ruecken banden.
Gegen 20:00 h, nachdem sie schon eine ganze Weile weiter marschiert waren, sagte Milton, einer von denen, die den Vulkan schon vorher bestiegen hatten, dass ihm dieser Weg so gar nicht bekannt vorkaeme, er habe da “so ein ungutes Gefuehl.” Hinzu kam, dass sie schon seit mehreren Stunden den breiten Weg nicht mehr ueberquert hatten. “Doch wo ein Weg ist, ist auch ein Ziel”, dachten sie sich und liefen weiter.
Es wurde immer dunkler und die Freunde kamen im Schein der Taschenlampe nur langsam voran. Ploetzlich sagte Lucy, die vorne lief: “Schlechte Neuigkeit! Der Weg ist hier zu Ende.”
Was nun? Zurueck gehen und den breiten Weg benutzen? Aber bis zu dem Weg muessten sie mindestens 3 Stunden zurueck gehen, und von dort aus dann nochmal fast von vorne anfangen… Ohne viel zu soegern, waren die Freunde sich einig: “Wir oeffnen einfach einen neuen Weg!”
Sie fuehlten sich wie in einem Abenteuerroman: Mitten in der Nacht mit Rucksaecken und Zelten im Wald. Auszer ihnen nur die Dunkelheit und Gerausche der Tiere im Dikicht. Sie lachten und schwezten waehrend sie Aeste brachen, Gestruepp zertraten und sich langsam aber sicher der Spitze naeherten. “Wir sind schon ueber sechs Stunden unterwegs. In einer Stunde sitzen wir am Lagerfeuer”, sagte Henry. Gut, dass er nicht ahnte, wie sehr er sich irrte.
Schon bald mussten sie feststellen, dass es nach und nach immer spaeter wurde und die Spitze niemals naeher zu kommen schien. Auf einmal rutschte Felipe aus und schlitterte mehrere Meter in die Tiefe. Gluecklicherweise lachte er schnell wieder und bestaetigte, dass er sich nicht sehr weh getan hatte. Doch trotzdem fuehrte ihnen sein Sturz vor Augen, dass sie sich tatsaechlich in einem Abenteuer befanden und dass die Situation doch nicht ganz so lustig war wie sie gedacht hatten.
Zur Beruhigung machten sie eine weitere kleine Pause, in der sie sogar fuer ein Foto posierten, um spaeter zeigen zu koennen, dass sie sich wortwoertlich “mitten im Wald” verirrt hatten.
Doch beim weiteren Aufstieg nach dieser Pause wurde die Gruppe nach und nach immer stiller. Es wurde immer kaelter, der Wind immer eisiger, die Vegetation immer dichter, der Abhang immer steiler. Ploeztlich hoerten sie einen Schrei. Milton fiel kopfueber ruecklings den Abhang hinunter. Ein umgefallener Baum stoppte seinen Fall. Alle Viere von sich gestreckt lag er da und stoehnte. “MILTON?!!”, schrie Lucy. “Kannst du dich bewegen?” fragte Henry aufgeregt. “Ich glaube nicht” wimmerte Milton.
Tausend Gedanken gingen Judith durch den Kopf: “Oh Gott! Querschnittslaehmung! Wirbelsaulenbruch. Nicht bewegen, sonst brechen wir ihm noch das Genick! Wie kriegen wir einen Rettungshubschrauber hierher? Zudecken, damit er nicht unterkuehlt…”
Gabriel Stimme unterbracht ihre Gedanken: “Milton, versuch deine Beine zu bewegen! Das ist wichtig! … Gut, und jetzt die Arme!” Gemeinsam halfen Judith und Gabriel ihm auf die Beine. Der Trekkingrucksack hatte ihm den Ruecken gerettet!
Spaetestens jetzt war Allen bewusste, dass dies kein lustiger Sonntagsausflug mehr war, sondern dass sie wirklich sehr vorsichtig sein mussten. Keiner scherzte mehr, keiner sprach mehr von Lagerfeuer oder Bratwuersten. Nach einer Weile sprachen sie fast gar nicht mehr. Erschoepfung und Mutlosigkeit machten sich breit. Bald schon wechselten sie nur noch die noetigsten Worte, waehrend sie auf allen Vieren die steile Bergwand erklommen: “Vorsicht! Hier ist es rutschig”, “Halt dich an dem Ast fest, ich ziehe dich hoch!”, “Pass auf hier sind Dornen!”.
Die Tschenlampen erloschen eine nach der anderen. Der Wind wurde immer eisiger. Aufgeplatzte Lippen, traenende Augen, schmerzende Glieder. “Ich spuere meine Hand nicht mehr. Ich glaube, wir erfrieren.” – “Wir duerfen nicht anhalten, sonst erfrieren wir wirklich.” “Mir tut alles weh!” Die Gespraeche wurden immer ernster. Niemand hoffte mehr, noch vor Mitternacht oben anzukommen.
“Sobald wir an einer mehr oder weniger geraden Stelle ankommen, bauen wir die Zelte auf”, beschlossen sie. Doch weit und breit war nur der steile Abhang zu sehen. “Das sind hier leicht 45 oder 50 Grad Steigung”, sagte Judith. “Es ist unmoeglich, hier ein Zelt aufzubauen”, bestaetigte Gabriel. “Wir muessen weiter laufen”, sagte Felipe, “sonst erfrieren wir.” “Vielleicht wollte uns der Affe warnen”, ueberlegte Lucy, “Vielleicht rief er: das ist der falsche Weg!!” – “Aber leider konnten wir seine Sprache nicht verstehen”, ergaenzte Henr. Trotz der Ausweglosigkeit der Situation laechelten alle.
Voellig entkraeftet stolperten sie weiter. Lucy und Milton voran, die anderen vier in einigem Abstand hinterher, immer im Tempo Felipes, der ja auszer seinem schweren Rucksack und dem Zelt auch noch mehrere Kilo Holz auf dem Ruecken trug.
Auf einmal verstummten die Stimmen Lucys und Miltons in der Dunkelheit. “Sie haetten nicht so weit vor gehen sollen,” sagte Henry besorgt. “LUUUCYY! MIIIILTOOOON!!” Alle vier schrien die Namen der verschollenen Gefaehrten, doch es kam keine Antwort. “Hoffentlich sind sie nicht in den Krater gefallen”, sagte Judith kleinlaut.
“Miiilton??!! Luucyy?!!!”
Stille.
Zu den Gliederschmerzen und der eisigen Kaelte kam nun Angst. “Entrschuldigung, dass wir euch auf eurer Hochzeitsreise in eine solche Situation gebracht haben” – “Oh Felipe! Mach dir doch darum keine Sorgen!” …
“Luucy??! Milton!!”
“Wo sind sie nur?” – “Ich kann nicht mehr. Meine Beine geben unter mir nach. Mir tut alles weh.”
“Luuuuucyyy!!! Miiiilton?!!”
“Wir muessen uns beeilen. Vielleicht brauchen sie unsere Hilfe.”
Ploetzlich eine Stimme in der Dunkelheit: “Wir sind hier! Ihr habt´s gleich geschafft.”
Zehn Minuten spaeter laesst sich Felipe ins gefrorene Gras fallen. “Ich bleib´ hier. Ich kann nicht mehr!” – “Ich auch nicht”, stimmt Judith ihm zu. “Lasst uns die Zelte aufbauen, es wird schon irgendwie gehen,” sagt Gabriel und laesst seinen Rucksack fallen. Als er diesen betrachtet, stellt er erschrocken fest: “Das Zelt ist weg! Es war hier fest gebunden, aber jetzt ist es nicht mehr da! ” - “Oh nein! Es muss irgendwo an einem Ast hanegen geblieben sein,” ueberlegt Henry. “Gut, dass wir noch zwei Zelte haben,” sagt Lucy, “Felipe schlaeft bei uns und Milton mit Judith und Gabriel.”
“Felipe kannst du ein Feuer machen, waerend wir die Zelte aufbauen?” fragt Henry. Langsam und mit schmerzenden Gliedern erhebt Felipe sich und antwortet: “Kann ich. Gib mir die Streichhoelzer, bitte.” Henry beginnt seine Taschen zu durchwuehlen. “Oh je!” stammelt er, “ich glaube, ich habe sie verloren. Ich habe sie eingesteckt ganz sicher, hier in meiner Tasche, aber sie sind weg!!” “Wir muessen unsere Wuerstchen wohl kalt essen”, bemerkt Milton, selbst nicth wissend, ob er darueber lachen oder weinen soll. “Heisst das, dass Felipe das ganze Holz umsonst hoch getragen hat?” fragt Judith. Doch sie haben noch einmal Glueck. Aus einem Impuls heraus hatte Gabriel, kurz bevor sie das Haus verlieszen, ein Paeckchen Streichholezer aus Felipes Zimmer in seine Hosentasche gesteckt…
Das Holz ist feucht, der Rauch des Feuers nimmt ihnen den Atem und loest Hustenkraempfe aus. De Wuerste sind aussen verkohlt und innenblutig, aber sie erscheinen ihnen wie ein Festmahl. Kaffee voller Russ im geteilten Plastikbecher – sie koennen wieder laecheln. Es ist mittlerweile 4 Uhr morgens und unsere Freunde fallen totmuede ins Bett.
Als Judith am naechsten Morgen den Kopf aus dem Zelteingang streckt, erwarten sie die Anderen schon mit einer Neuigkeit: “Wir sind nur fuenf Minuten von der Spitze entfernt! Unser Feuer haben wir genau auf dem Weg angezuendet!”
Sie betrachtet ihre Freunde schweigend und wird von einem Gefuehl der Liebe erfuellt: “Wir haben es geschafft,” denkt sie und laechelt in die Runde.
Actualmente el Volcán de Agua no representa ningún peligro. Se puede ascender hasta su cráter por un idílico camino en cuatro o cinco horas, encender arriba una fogata y desde la entrada de la tienda de campaña disfrutar la puesta o la salida del sol. Ni siquiera uno tiene que cargar la leña porque puede comprarla arriba. Nuestros seis amigos planeaban precisamente esto: una cómoda noche a la luz de la hoguera, música, historias, chorizos… Pero de nuevo no iba a resultarles tan fácil. Cuando finalmente llegaron arriba, nadie estaba de humor para música o historias. Más importante era calentarse y saber que estaban vivos.
Hacia las 15:00 h comenzaron la ascensión. Marchaban por un pequeño sendero que siempre cruzaba el zigzagueante camino principal que era transitable sólo con vehículos de doble tracción. Dos de ellos ya habían escalado una vez el volcán. Sin embargo no se acordaban que se podía incluso subir parte del volcán en vehículo por la pista ancha, pero no les importó en absoluto dado que habían encontrado una senda que seguramente les ahorraría unas horas. La pequeña senda que seguían se cruzaba una y otra vez con el camino principal y les permitía evitar muchas curvas superfluas por lo cual se sentían afortunados de haberla encontrado.
Hacia las 17:00 h comenzaba lentamente a hacerse oscuro. Los amigos aceleraron el paso para no llegar arriba en total oscuridad. Caminaban y bromeaban sobre su aventura en el volcán Pacaya apenas dos días antes, y también sobre su excursión a la playa y las riquísimas gambas al ajo que allá habían comido.
Hacia las 19:00 se tomaron un descanso en un claro. Sobre ellos, en la fronda, un mono gritó. Hacía un rato se habían topado con un campesino a caballo que venía en sentido contrario, el cual les informó que no habría esa noche nadie arriba para vender leña. Sólo se vendía los fines de semana por lo que los amigos tuvieron que ponerse a la búsqueda de madera seca que dos de ellos, Felipe y Gabriel, cargaron sobre sus espaldas (especialmente grande era el fardo de Felipe).
Hacia las 20:00 h., después de un buen rato de marcha, Milton, uno de los que ya había subido el volcán con anterioridad, dijo que ese camino ya no le resultaba familiar y que tenía “un mal presentimiento”. Cayó en la cuenta de que desde hacía un par de horas no habíamos vuelto a cruzar el camino principal. Pero ellos pensaron “donde hay un camino, hay un destino” y continuaron la marcha.
Se hacía cada vez más osucuro y los amigos avanzaban lentamente con el resplandor de sus linternas. De repente dijo Lucy, que iba en cabeza: “¡Malas noticias! El camino termina aquí!”
¿Y ahora qué? ¿Regresar y continuar por el camino principal? Pero hasta allí necesitarían al menos tres horas y comenzar casi desde el principio… Sin preocuparse demasiado, todos estuvieron de acuerdo: “¡Abriremos entonces un nuevo camino!”
Se sentían como en una novela de aventuras: en medio de la noche con mochilas y tiendas de campaña en el bosque. Aparte de ellos, sólo la oscuridad y los ruidos de los animales en la espesura. Reían y charlaban mientras rompían ramas, pisoteaban maleza y, despacio pero seguro, se aproximaban a la cima. “Ya llevamos más de seis horas de camino. En una horita estaremos sentados junto a la hoguera”, dijo Henry. Menos mal que no podía adivinar cuán equivocado estaba.
Pronto advirtieron que cada vez era más tarde y que no parecían aproximarse a la cima. De pronto se resbaló Felipe y se deslizó varios metros en la profundidad. Por suerte fue sólo un susto. En seguida estaba riéndose otra vez al comprobar que no se había hecho nada. Pero de todos modos comenzaban a percatarse de que estaban implicados en una aventura y que la situación realmente no era tan divertida como habían creído.
Para tranquilizarse volvieron a hacer una pequeña pausa en la que además posaron para una foto para poder decir más tarde que, literalmente, se habían perdido en medio del bosque.
(foto mas grande en la version alemana)
Mientras continuaban la ascensión tras la pausa, el grupo se iba volviendo cada vez más silencioso. La temperatura bajaba, el viento se hacía más helado, la vegetación más frondosa, la pendiente más aguda. De repente escucharon un grito: Milton había caído de espaldas pendiente abajo. Un árbol tumbado frenó su caída. Allí yacía con las extremidades extendidas, gimiendo. “¡¿Milton?!” gritó Lucy. “¿Puedes moverte?” preguntó nerviosamente Henry. “Creo que no” gimió Milton.
Miles de pensamientos se le pasaron a Judith por la cabeza: “¡Oh Dios! ¡Paralítico! ¡Fractura decolumna! ¡No moverle o le romperemos la nuca! ¿Cómo traeremos un helicóptero de emergencia? ¡Hay que taparle para que no le de hipotermia…!”
La voz de Gabriel interrumpió sus pensamientos: “Milton, intenta mover tus piernas, es importante… bien, ahora los brazos”. Juntos, Gabriel y Judith, le ayudaron a incorporarse. ¡La mochila le había salvado la espalda!
Ahora, a estas alturas, eran conscientes de que esto ya no era un divertido paseo dominical sino que tenían verdaderamente que prestar mucha atención al camino. Nadie bromeaba ya, nadie hablaba ya de fogata y chorizos. Al rato ya casi ni hablaban. La fatiga y el desánimo se apoderaban de ellos. Pronto sólo se intercambiaban las palabras necesarias mientras trepaban la aguda pendiente: “¡Cuidado, aquí está resbaladizo!”, “agárrate fuerte a la rama, yo te ayudo a subir”, “atención, aquí hay espinas…”
Las linternas se apagaban una tras otra. El viento se hacía más helado. Labios cortados, ojos llorosos, extremidades doloridas. “No siento ya mi mano, creo que nos estamos congelando”. – “No debemos parar, si no, nos congelaremos de verdad.” “¡Me duele todo!” Los comentarios eran cada vez más serios. Nadie esperaba ya llegar antes de la media noche arriba.
“Tan pronto como encontremos una superficie más o menos horizintal, montamos las tiendas”, decidieron. Pero por todas partes sólo se podía ver la aguda pendiente. “Fácilmente aquí hay 45 ó 50 grados de pendiente”, dijo Judith. “Es imposible montar aquí una tienda”, concluyó Gabriel. “Tenemos que continuar caminando”, dijo Felipe, “si no, nos congelaremos”. “Quizá el mono nos quiso avisar”, reflexionó Lucy, “quizá gritaba: ¡este camino no es!” – “Pero lamentablemente no podemos entender su idioma” añadió Henry. Pese a lo desesperado de la situación, todos sonrieron.
Totalmente extenuados continuaron a traspiés. Lucy y Milton delante y los otros cuatro a cierta distancia detrás, siempre al ritmo de Felipe, que además de su pesada mochila y la carpa, cargaba a sus espaldas varios kilos de leña.
En un momento dado perdieron las voces de Milton y Lucy en la oscuridad. “No deberían haberse adelantado tanto”, dijo preocupado Henry. “¡LUUUCYY!, ¡MIIIILTOOOON!” Los cuatro gritaban los nombres de los desaparecidos pero no recibían respuesta. “Espero que no se hayan caído en el cráter” masculló Judith.
“¡¡¿¿Miiiilton??!!, ¡¡¿Luucyy?!!”
Silencio
A los dolores de extremidades y al frío entumecedor se añadió el miedo. “Disulpen que les hayamos metido en esta situación en su luna de miel” – “¡Oh Felipe!, ¡no te preocupes por eso ahora!…”
“¡¡¿¿Miiiilton??!!, ¡¡¿Luucyy?!!”
“¿Dónde demonios están?” – “No puedo más. Mis piernas no me pueden sostener más. Me duele todo”
“¡¡¿¿Miiiilton??!!, ¡¡¿Luucyy?!!”
“Tenemos que apresurarnos. Quizá necesiten nuestra ayuda.”
De repente una voz en la oscuridad: “¡Aquí estamos! ¡ya casi lo han logrado!”
Diez minutos después Felipe se deja caer en la hierba congelada. “Me quedo aquí, ¡no puedo más!” – “Yo tampoco” concuerda Judith. “Montemos las tiendas, de alguna forma lo haremos” dijo Gabriel dejando caer su mochila. Cuando estaba diciendo esto se quedó helado: “¡Falta mi tienda! ¡Estaba aquí atada en mi mochila, pero ya no está!” – “¡Oh no!, debió quedarse enganchada en alguna rama,” dijo Henry. “Menos mal que todavía tenemos dos tiendas,” dijo Lucy, “Felipe duerme con nosotros y Milton con Judith y Gabriel.”
“Felipe, ¿puedes hacer un fuego mientras montamos las tiendas?” preguntó Henry. Lentamente y con brazos y piernas doloridos se incorporó Felipe y dijo “Puedo. Pásenme los fósforos por favor.” Henry comenzó a rebuscarse en los bolsillos. “Oh oh,” balbuceó, “creo que los he perdido. Los había guardado bien aquí en mi bolsillo pero ya no están.” “Tendremos que comernos nuestros chorizos crudos” apuntó Milton sin saber si debía reírse o llorar. “¿Significa eso que Felipe ha cargado toda esa leña para nada?” preguntó Judith. Pero volvieron a tener suerte. Por impulso, Gabriel había tomado una cajetilla de fósforos de la habitación de Felipe justo cuando estaban saliendo.
La madera está húmeda, el humo de la fogata les corta la respiración y tosen. Los chorizos están quemados por fuera y sangrantes por dentro pero lucen como un festín. Café lleno de ceniza en vasos de plástico compartidos – los amigos pueden volver a sonreir. Se han hecho las 4 de la madrugada y nuestros amigos caen totalmente rendidos en el lecho.
Cuando Judith asoma su cabeza a la mañana siguiente fuera de la tienda, los demás le sorprenden con una novedad: “¡Estamos a tan sólo cinco minutos de la cima! ¡Encendimos nuestro fuego justo en medio del camino!”
Mira a sus amigos silenciosamente y le llena un sentimiento de cariño: “lo hemos conseguido”, piensa y sonríe a sus amigos.

Manchmal wird aus einem Ausflug ein Abenteuer und aus dem Abenteuer eine lebensgefährliche Angelgenheit.
Da könnt Ihr “Helden” ja dankbar sein, dass Ihr – trotz allem – so gute Schutzengel dabei hattet.
Mama
Gabi!! estas chupado!!!
bueno, què talento literario.
os escribo desde Taizé Kerr, la fraternidad de Senegal. Senegal reza en sus carteles: ‘el pais de la teranga’ (de la paz) y no le falta razon.
Pronto nos vemos, compartiremos experiencias; tengo muchas ganas de estrecharos con mis brazos.
Todo esto es diferente de cualquier cosa que haya conocido antes. A pesar de la pobreza, los escombros y la enfermedad, aqui tambien la vida se abre camino.
Un fuerte abrazo, tambien de Little Sam.
El talento es mio, Gabi solo es el traductor
Un abrazo,
Judith
Raul, no, no estoy chupado, ya verás… es efecto del flash, de la distorsión de la lente por mi proximidad a la cámara y el careto de extenuado-demacrado por un montón de horas de caminata nocturna sin saber a dónde iba…
Y por cierto, sí, Judith es la artista del texto y yo un mero traductor… pero me salgo!!
Oh Mann, das klingt ja alles hochdramatisch, da sind wir ja alle gleich nochmal so froh, wenn wir Euch wohlbehalten wieder hier im Schwesternhaus haben. Ich freu mich schon so auf Euch, in ein paar Wochen hat Euch das Schwesternhaus wieder… und dann freu ich mich auf einen gemütlichen Tee, oder mehrere und viele Geschichten mal aus erster Hand. Und IHr müsst dann unbedingt mal in der Kapelle einen “Diaabend” machen. Es drückt Euch froh, dass Euch nichts passiert ist Eure Nora
Pero que aventuras!!no nos cansamos de decirlo y escribirlo!!y cuando regresen al viejo Mundo,otra aventura mas!!
Besos y abrazos.
Mauricio y Belén
Pequeños,nos vemos en la proxima Historia!!!
Mil besos!!
Belen y Mauricio
Bueno, bueno… aplaudo la escritura de Judith (por cierto, yo adiviné en seguida que lo habías escrito vos, creo que tiene más tu estilo que el de Gabi).
Me imagino que de a poco seguirán apareciendo grandes historias por aquí…
Hola Judith y Gabriel,
ein paar Worte von einem Euch unbekannten Leser… ich bin beim Stöbern nach Informationen für meine bevorstehende Südameriakreise über Google auf Eure Seite gestoßen. Eigentlich wäre nur der Teil Buenos Aires – Lima Eures Reiseberichts konkret für mich relevant, aber Ihr habt hier so viel Interessantes so spannend festgehalten, dass ich einfach noch weiterlesen musste.
Ich wünsche Euch noch viel Spaß und alles Gute für den Rest Eurer Hochzeitsreise (und eingedenk Eurer abenteuerlichen Besteigung des Volcán de Agua, dass Ihr nicht mehr ernsthaft verloren geht und sicher heim kommt.)
Arne